Auch in diesem Jahr konnte das Team der Universität Wien an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen und sich erneut auf höchstem Niveau im Philip C. Jessup International Law Moot Court behaupten. Der Philip C. Jessup International Law Moot Court gilt als der älteste und renommierteste Völkerrechtswettbewerb der Welt.
Die Universität Wien wurde heuer von Sasha Falk, Isabella Baumgartner, Bori Barabás und Lina Turchenko (alle im Bachelorstudium Internationale Rechtswissenschaften) vertreten. Ab Herbst 2025 arbeitete das Team intensiv an den Schriftsätzen für Kläger- und Beklagtenseite und bereitete sich anschließend ab Jänner 2026 umfassend auf die mündlichen Verhandlungen vor.
Bereits im Vorfeld der internationalen Runden konnte das Team auf regionaler Ebene einen bedeutenden Erfolg feiern. Bei den European Friendly Rounds in Bukarest im März gewann das Team das Finale gegen das Team der University of Lisbon.
Auch bei den internationalen Runden in Washington D.C. überzeugte das Jessup-Team der Universität Wien mit außergewöhnlichen Leistungen. Von über 160 Teams in Washington lag das Team nach den Vorrunden auf Platz 16. Zudem erreichte die Universität Wien die „Round of 32“ und platzierte damit erneut unter den international erfolgreichsten Teams des Wettbewerbs. Darüber hinaus wurde das schriftliche Memorial des Teams als 22.-bestes weltweit ausgezeichnet.
Der Jessup Moot Court simuliert anhand eines fiktiven Streitfalls ein Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH), bei dem Studierende sowohl Kläger- als auch Beklagtenseite vertreten. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Fragen des Völkerrechts, der diesjährige Fall befasste sich mit Interventionen vor dem IGH, den Rechten indigener Völker, allgemeinen Rechtsgrundsätzen und der Immunität staatlicher Unternehmen.
Das Team wurde in diesem Jahr von Abdullah Bora und Anna Zimmermann betreut und Freshfields und Zeiler Rechtsanwälte unterstützt.






















